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Die
No. ONE!
2. Turniersieg in Folge. Defensive überragt.
Djanginho unterschreibt.
Dank einer starken Defensivleistung und
einem überragenden Djanginho gewinnen die
Tifosis nach dem Triumph beim Hochwälder
Dörferturnier vor einer Woche nun auch das
Turnier um den Pinocchio Cup 2005. Im Finale
kam es dabei wieder mal zum Klassiker Tifosis
gegen Die Füße Gottes und auch beim mittlerweile
5. Aufeinandertreffen dieser beiden Klasseteams
in 2005 hieß der Sieger - TIFOSIS!!!
Gruppe 1:
Tifosis
FC Knidderdicht
Die Füße Gottes
KC Himmelsstürmer
Erneut wartete also eine durchaus schwierige
Gruppe auf die Tifosis, die diesmal von
dem dynamischen (Trainer-)Duo Rothey und
Gelberto betreut wurden. Die Teams Knidderdicht
und Himmelsstürmer reisten jeweils mit einigen
bekannten Größen des oberbergischen Vereinsfußballs
an und zu den Füßen Gottes muss trotz anders
lautender Schlagzeilen ("Füße Gottes am
Boden?") nicht mehr viel gesagt werden.
Es war also ganz klar von Vorteil, dass
bei diesem wirklich gut besetzten Turnier
bis auf Rothey und Ziege alle Mann an Bord
waren. Denn sogar Dribbelkönig Pfaffensohn
war am Start, da die Hobbyliga Heidelberg
zurzeit pausiert. Der Kader umfasste also
folgende 8 Spieler: Katze - Django, Mutter
Theresa - Maresch, Pfaffensohn, Djanginho
- Ali Mente, Gelberto.
Am Rande des Turniers wurde außerdem der
erwartete Transfer von Super-Talent Djanginho
unter Dach und Fach gebracht. Django, Djanginhos
Berater, teilte der Öffentlichkeit mit,
dass der Vertrag über eine Laufzeit von
3 Jahren plus Option lautet. Über die finanziellen
Rahmenbedingungen vereinbarten die Beteiligten
jedoch Stillschweigen. Djanginho wird bei
seinem neuen Verein im offensiven Mittelfeld
agieren. Er kann zudem auch als hängende
Spitze eingesetzt werden.
1. Spiel: Tifosis gegen FC Knidderdicht
2 : 0
Wieder einmal war vor dem ersten Spiel viel
diskutiert worden: Muss nach Zieges kurzfristigem
Ausfall ein weiterer Abwehrspieler in den
Kader berufen werden? Bleibt das erfolgreiche
Team aus der Vorwoche unverändert, was bedeuten
würde, dass Maresch und Pfaffensohn erst
einmal auf der Bank Platz nehmen müssen?
Das übliche Vorgeplänkel halt. Spielertrainer
Gelberto ließ sich davon wie erwartet aber
nicht aus der Ruhe bringen und schickte
folgende Starting-Six auf den Platz: Katze
- Django, Mutter Theresa, Maresch - Djanginho
- Ali Mente. Im Gegensatz zu den beiden
vorangegangenen Turnieren in 2005 wurde
also von 2 - 1 - 2 auf 3 - 1 - 1 umgestellt,
wobei wahlweise Maresch als zentraler Mann
vor der Abwehr oder Djanginho / Pfaffensohn
als hängende Spitze für das kreative Element
im Spiel der Tifosis sorgen sollten. Da
dieser Systemwechsel vorzüglich gelang dürfte
das Experiment mit einem echten Spielmacher
vorerst gescheitert sein. Und wie mittlerweile
absoluter Standart begannen die Tifosis
das Turnier hoch konzentriert und nutzten
die wenigen sich bietenden Chancen eiskalt
aus. Erst staubt Oldie Mutter Theresa (1.
Saisontor!) nach schönem Solo von Maresch
aus kurzer Entfernung ab, dann vollendet
Djanginho nach Sahnepass von Django. Der
Rest ist Formsache. Ein Auftakt nach Maß...
Torfolge:
1 : 0 Mutter Theresa (Maresch)
2 : 0 Djanginho (Django)
2. Spiel: Tifosis gegen KC Himmelsstürmer
1 : 0 "Never change a winning team!"
lautet eine bekannte Fußballweißheit. "Das
iss uns scheisssssssssejaaaahhhhl" denken
sich Rothey und Gelberto und stellen auf
einer Position um: Pfaffensohn rotiert nach
seinem Kurzeinsatz im Auftaktspiel für Djanginho
in die Mannschaft. Der Spielverlauf ist
schnell erzählt: Tifosis am Drücker, daher
offen bei Kontern, so dass Katze zweimal
sein ganzes Können zeigen muss. Nach ca.
9 Minuten die spielentscheidende Szene:
Ecke Djanginho von rechts, Kopfball Ali
Mente, Torwart klärt zur Ecke. Das gleiche
Spiel also noch mal: Ecke Djanginho von
rechts, Kopfball Maresch, Torwart klärt
zur Ecke. Also noch einmal: Ecke Ali Mente,
diesmal von links, Seitfallzieher Djanginho...TOR!
WUNDERBAR! Was nun folgte war allerdings
alles andere als wunderbar. Django und Maresch
verlieren kurz die Nerven. Warum und weshalb
und wen die Schuld trifft und wen nicht,
dass alles soll hier jetzt gar nicht diskutiert
werden. Sicher ist nur, dass sich so was
auf keinen Fall wiederholen darf!!! Sonst
fliegt ihr raus! Wie einst Sundayyy, Sundayyy,
Sundayyy Oliseeeehhhhhh... Torfolge: 1 :
0 Djanginho (Ali Mente)
3. Spiel: Tifosis gegen Die Füße Gottes
2 : 0
Gegen den früheren Angstgegner reichte fürs
Weiterkommen ein Punkt. Wer allerdings Rothey
und Gelberto kennt, der weiß, dass "mauern"
nicht zum Repertoire der Tifosis gehört.
Und Geschenke werden schon mal gar nicht
verteilt! Die Devise lautete also wie immer
"voll auf Sieg!" Und wie so oft in diesem
Jahr setzten die Tifosis die taktische Marschroute
perfekt um. Von Beginn an verteidigten Django
und Mutter Theresa kompromisslos gegen die
starken Offensivkräfte der Füße. Vorne erarbeitete
sich das Offensiv-Trio um Goalgetter Ali
Mente, Dribbelkönig Pfaffensohn und Youngster
Djanginho Chance um Chance und auch Maresch
zeigte nun erstmalig an diesem Tag, dass
er doch Lust hatte, aktiv am Spielgeschehen
teilzunehmen: 1 ½ Tore (4./9. Minute). Zum
Schluss gab's noch einige Konterchancen
auf Seiten der Füße, Katze ist jedoch auf
dem Posten. 9:0 Punkte, 5:0 Tore, Gruppensieg,
Halbfinale. Besser geht´s nicht!
Torfolge:
1 : 0 Maresch (Djanginho)
2 : 0 Tim Stein (Eigentor/Maresch)
Halbfinale: Tifosis gegen Team Pinocchio
2 : 0 Maresch meinte unmittelbar nach
dem Schlusspfiff: "Das war das beste Spiel
seit unserer Gründung!" Und damit traf er
den Nagel auf den Kopf. Die in der Vorrunde
noch so stark aufspielenden Pinocchios hatten
nicht den Hauch einer Chance. Django und
Mutter Theresa ließen diesmal nicht nur
mal wieder keine gegnerische Torchance zu,
sie leiteten zudem einige Male mit klugen
Zuspielen gefährliche Konter ein. Maresch
verdarb im Mittelfeld dem gegnerischen Spielmacher
den Tag. Pfaffensohn drehte ein ums andere
Mal atemberaubende Pirouetten mit Ball und
Gegenspielern und Djanginho, für den erschöpften
Ali Mente ins Team rotiert, zeigte, warum
ganz Hobby-Oberberg hinter ihm her war:
Erst schließt er ein 25-Meter-Solo mustergültig
zum 1:0 ab, dann vollendet er in echter
Torjäger-Manier nach Pfaffensohn-Pass zum
2:0. Perfektes Spiel.
FINALE!
Torfolge:
1 : 0 Djanginho
2 : 0 Djanginho (Pfaffensohn)
Finale: Tifosis gegen Die Füße Gottes
2 : 0 Überraschender Weise hieß der
Gegner im Finale einmal mehr Die Füße Gottes.
In einem spannenden Halbfinale hatten sie
sich im Neun-Meter-Schießen gegen die Dollars
durchgesetzt. Wie auch immer, das Ziel war
natürlich klar: Der zweite Turniersieg binnen
einer Woche musste her! Spielertrainer Gelberto
schickte wieder die gleiche Mannschaft wie
im Halbfinale aufs Feld: Katze - Mutter
Theresa, Django, Maresch - Pfaffensohn -
Djanginho. Es ist ein durchschnittliches
Spiel, geprägt von taktischen Überlegungen.
Djanginho und Maresch werden von den Füßen
aus dem Spiel genommen, einzig Pfaffensohn
bekommen die Jungs in den blauen Trikots
nicht in den Griff: Das 1:0 legt er Ali
Mente nach schöner Flanke von rechts gekonnt
auf, das 2:0 erzielt er anschließend gleich
selbst. Der Rest ist Geschichte: Wir sind
alt, und ihr nich - Füße S...Ein Haufen
Schei-ße - Wir ham Schnäuzer, und ihr nich
- E-wiger Zweiter, ihr seit nur e-wiger
Zweiter, e-wiger Zwei-ter - Ti-fo-sis, ohhhhhoooo,
Ti-fo-sis, ohhhhhooooooooo - TURNIERSIEG
- WIR SIND DIE NO. ONE!!!
Torfolge:
1 : 0 Ali Mente (Pfaffensohn)
2 : 0 Pfaffensohn
Statistik - Hochwald:
| Tore |
Assists |
| Djanginho
4 |
Pfaffensohn
2 |
| Ali
Mente 1 |
Maresch
2 |
| Maresch
1 |
Django
1 |
| Mutter
Theresa 1 |
Djanginho
1 |
| Pfaffensohn
1 |
Ali
Mente 1 |
Einzelkritik:
Katze
Mittlerweile seit 154 Minuten ohne Gegentreffer
aus dem Spiel heraus. Was sicherlich an
der starken Abwehrreihe vor ihm liegt. Aber
auch an seinen überragenden Reflexen auf
der Linie. Nur das mit dem Rauslaufen und
Querschläger fangen...Das üben wir noch!
Mutter Theresa
Trotz seines fortgeschrittenen Alters immer
noch so schnell und aggressiv wie ein Jüngling.
Gewinnt daher mehr Zweikämpfe als er Haare
aufm Kopf hat. Ist bis Ziege wieder bei
Kräften ist eine gute Alternative in der
Innenverteidigung. Danach aber eigentlich
auch.
Django
Spielt im Moment so als wolle er nie wieder
einen Zweikampf oder ein Kopfballduell verlieren.
Das ist gut! Ist davon allerdings so besessen,
dass ihm manchmal eine oder mehrere Sicherungen
durchbrennen. Das ist nicht so gut! Gehört
ansonsten aber ohne Zweifel zu den 10 besten
Abwehrspielern Oberbergs.
Maresch
Der Linksfuß fand auf der ungewohnten Position
im zentralen defensiven Mittelfeld in der
Vorrunde so gut wie gar nicht statt. Danach
wurde allerdings fast jeder gefährliche
Angriff von ihm eingeleitet. Und dennoch...Da
muss einfach mehr kommen!
Djanginho
Sieht aus wie Djangos Klon. Sieht zum Glück
aber wirklich nur so aus...Ist schnell,
technisch stark und mit einem fantastischen
Auge für den freien Mitspieler ausgestattet.
2 Turniere, 5 Tore, 6 Vorlagen. Mit 16 Jahren!
Guter Mann. Richtig gut!
Ali Mente
Hat halt eben manchmal im Sturmzentrum nen
scheiß Job. Kämpft vorbildlich und bewegt
sich viel. Bekam Samstag aber leider nur
wenige brauchbare Anspiele. Ist und bleibt
der Mann für die wichtigen Tore, braucht
aber im Moment sicherlich zu viele Chancen.
Pfaffensohn
Kann am Ball so gut wie alles. Versucht
daher oft, drei Gegenspieler auf nem Bierdeckel
schwindelig zu spielen. Gelingt ihm nicht
immer...Aber meistens! Wechselt leider nach
der Sommersaison nach Enschede in die Holländische
Ehrendivision. Schade!
Gelberto
Insgesamt heute mit wenig Einsatzzeit. Ist
er allerdings auf dem Platz, erstarrt jeder
Gegner vor Erfurcht. Als Spielertrainer
und Publikumsliebling weiterhin die Seele
der Tifosis.
Fazit Kein Gegentreffer! War das in den
letzten beiden Turnieren praktizierte 2
- 1 - 2 System ja bereits sehr erfolgreich,
so macht das von Spielertrainer Gelberto
nun erstmals getestete 3 - 1 - 1 System
ohne echten Spielmacher, dafür mit einem
zentralen Mann vor den beiden Manndeckern
sowie einer hängenden Spitze das Spiel der
Tifosis nun auch für die Zuschauer attraktiv.
So kann das Mittelfeld nämlich deutlich
schneller überbrückt und viel mehr Chancen
herausgespielt werden. In der Offensive
ist Neuzugang Djanginho nach nur 2 Turnieren
schon jetzt nicht mehr wegzudenken. In der
Defensive weigern sich Mutter Theresa und
Django weiterhin erfolgreich, auch nur einen
einzigen Gegentreffer zuzulassen. Ali Mente
und Maresch sind nach der kräftezehrenden
Vorbereitung im Moment höchstens auf 80
% ihres Leistungsvermögens. Ziege und vor
allem Rothey sind zudem ja auch bald wieder
mit an Bord. Und ab jetzt haben wir auch
alle unsere Nerven wieder schön im Griff.
Versprochen!!! Also wie gesagt...
Man muss uns erstmal schlagen!!!
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