Team: Katze, Opa, Tepp, Maresch, Filippo, Hussum, Arschkante
später: Mäddi, Schampusmichel, Ziege
Es fehlten:
Django (Fortbildung im Flachwasser-Diving in Niederkassel)
Djanginho (aus finanziellen Nöten auf Zeitarbeit am Bahnhof Zoo)
Onkelbert (zieht den Prunkwagen der Karnevalsgesellschaft Olpe auf dem hiesigen Umzug)
Sammy (Hing auf der Datenautobahn fest)
Max Power (Viertelfinale im kleinfeld-Murmeln in Oererkenschwick)
Schwach angefangen - stark nachgelassen. So und nicht anders darf ein Fazit nach diesem Turnier ausfallen.
Die Liste der Absagen bzw. teil-Zusagen war erneut lang, sollte Interimscoach Maresch jedoch vor dem Turnier keinen Grund zur Verzweiflung bieten. Mit der starting Five Katze, Opa, Tepp, Hussum, Filippo und einem hochmotivierten Arschkante auf der Bank sollte es in's erste Spiel gegen die Chaos Kicker gehen. Noch ohne den hemmenden Alkohol wurde es eine klare Angelegenheit - 4:1 für die Tifosis. 4 mal Hussum. Dieser wusste allerdings wem er diese Leistung zu verdanken hatte. "3 mal bekomm ich super aufgelegt, einer war Glück". Beinahe hätte sich auch Arschkante in die Torschützenliste eintragen können, doch er fokusierte zu genau und traf aus 3 Metern freistehend nur die Backsteine!
Im zweiten Spiel warteten die im Säuferpokal bereits haushoch führenden PoolBoys aus Gaderoth. Auch hier konnte man sich mit 4:0 klar durchsetzen. Treffer markierten Filippo, zweimal Tepp und Hussum.
Im dritten Spiel kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Ausrichter. Gegen Barfuß Betlehem wusste man durch eine kontrollierte Defensive den Gegner in Schach zu halten, kam allerdings selbst kaum zu zwingenden Aktionen. 0:0 nach 10 Minuten.
Im vierten Spiel sollte man es mit dem späteren Sieger des Turniers zu tun haben. Die BierAthleten, zusammengesetzt aus einer Vertretung des Bröltaler SC, waren stark einzuschätzen und es kam zum offenen Schlagabtausch. Nach starkem Zusammenspiel mit Hussum gingen die Tifosis durch Filippo in Führung, doch zwei unglückliche Aktionen in der Abwehr bescherte den Athleten einen last-minute-Sieg. Nach anfänglich gutem Spiel ein herber Rückschlag. Selbst der sonst eher ruhige Hussum war nach dem Spiel zu keiner Stellungnahme bereit und Zog den Weg in die Kabine vor. "Ich bin kein Höfer und kann zumindest hin und wieder verlieren.. aber so nicht!!!" soll es aus den Katakomben der Heidberghalle geschallt haben.
Knidderdicht hieß die nächste Herausforderung und wie immer wenn
der Gegner eine Frau in seinen Reihen hat agierten die Tifosis wie eine Horde Eunuchen in der Herbertstraße. Ein zudem bestens aufgelegter Benjamin Korf im Tor von Knidderdicht ließ die Offensive verzweifeln bis Tepp 2 Minuten vor schluss eine Lücke fand und zum 1:0 vollendete. Das Schmeichelhafte 2:0 besorgte dann in der Schlussekunde Filippo.
Im sechsten spiel sollte man es einmal mehr mit den Füßen Gottes zu tun haben. Verstärkt durch Spieler der Millionentruppe hatten diese die Gruppe kräftig aufgemischt und spielten frei auf. So kam es gegen die verkrampften Tifosis wie es kommen musste. Abstimmungsfehler zwischen Hussum und Tepp den Ommsen mit einem eiskalten Hammer zum 1:0 und gleichzeitigen Endstand verwertet. Verzweiflung machte sich zu diesem Zeitpunkt breit und Hussum präsentierte sich als quängelndes Nervenbündel.
Den Turniersieg weit aus den Augen verloren besonn man sich vor dem siebten Spiel auf seine Tugenden. Die Abwehr wurde eingeschworen und Hussum beruhigte sich durch etliche flüssig-Würstchen. Mit Block 17 hatte man es mit einem Stern der Oberberger-Fußballszene zu tun, doch als wären die Probleme der vorigen Spiele schnee von gestern siegte man souverän durch Tore von Hussum und Filippo mit 2:0.
Endlich sollte das letzte von 8 Gruppenspielen gegen die Don Promillos die gezeichneten Tifosis von ihren Qualen erlösen. Man ließ den Gegner spielen ohne selbst in aktion zu treten. Klein-Fengler nahm dies zum Anlass eine One-man-Show zu veranstalten und sich gefühlte 8509 mal fest zu fummeln. Schließlich überwand selbiger nach schönem Querpass doch noch die tiefstehende Tifosis-Abwehr und markierte den 0:1 Endstand.
Gerade auf die Tribüne zurückgekehrt bekam die Mannschaft über die Lautsprecher mitgeteilt, dass man sich den 4 Platz Punktgleich mit den Füßen Gottes teile und somit in ein entscheidendes Elfmeterschießen müsse.
Schiedsrichter Markus Neitzel, der sich als Tagesvollster heraustellen sollte entschied auf 6!!! Schützen. Die genauen Ereignisse konnten nicht genau rekonstruiert werden, allerdings scheiterten die Tifosis erst im achten Schuss und waren somit endgültig ausgeschieden.
Eigentlich hat's Spaß gemacht! Doch einen solchen Modus kann man nur mit einem breiten Kader bewältigen. Bleibt zu hoffen, dass den Tifosis im Sommer wieder mehrere Leistungsträger zur Verfügung stehen um durch frühzeitige Entscheidungen auch den Perspektivspielern mehr Zeit auf dem Feld zu gönnen. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung die Freude auf die Sommersaison macht. Statistik:
| Spieler |
Tore |
| Hussum |
6 |
| Filippo |
4 |
| Tepp |
3 |
|